Das bin ich!

Lebenslauf

Damit Sie mich besser kennenlernen können, habe ich mich selbst gefragt, was ich für ein Mensch bin. Auf dieser Seite sage ich Ihnen ohne Umschweife, wie ich mich selber sehe und wofür ich stehe. Daran können Sie mich messen. Gern beantworte ich auch Ihre Fragen, wenn Sie nach dem „Stöbern“ in meinen Geschichten neugierig geworden sind. Ihre Fragen werde ich immer aufrichtig und ehrlich beantworten. Das Allerwichtigste für mich wäre, dass wir uns persönlich kennenlernen. Denn eine Aufgabe in Wildau wird es sein, die Kommunikation zwischen der Stadt und der Stadtbevölkerung zu verbessern. Es muss gelingen wieder MITEINENDER zu reden und nicht ÜBEREINANDER. Ich lade Sie sehr herzlich zu meinen Terminen ein.

Was könnte Sie evtl. über mein Leben interessieren?

Ich bin in Ungarn geboren, am 24. Mai 1955. Mein Geburtsort ist Cegléd (Kommitat Pest).

Ich wuchs als Kind einer Bauernfamilie auf und da habe ich auch gelernt, mit anzupacken.

Ich habe sehr früh schwere körperliche Arbeit in der Landwirtschaft kennengelernt. Nach Vollendung meines 18. Lebensjahres bin ich auch Mähdrescher (SK 4) gefahren.

Um es an dieser Stelle schon zu sagen: Das Leben hat mich gelehrt, die Arbeit und die Arbeitenden wertzuschätzen.

Deshalb bin ich – trotz meiner wissenschaftlichen Karriere und meiner Titel und Ehrungen – immer bodenständig geblieben.

Wer mich persönlich kennt, der kann das bestimmt bestätigen.

Es stimmt allerdings, dass es immer mein Wunsch war, eine akademische Laufbahn einzuschlagen. Deshalb bin ich nach meinem Abitur, das ich 1973 mit Auszeichnung in Cegléd abgelegt habe, zum Studium nach Leningrad gegangen. Die Universität verließ ich mit dem Abschluss:

Dipl. Wirtschaftsinformatiker, ebenfalls „Mit Auszeichnung“.

Das klingt sehr kompliziert, aber ich habe mich halt schon immer für Zahlen interessiert.

Nächste Station meiner beruflichen Karriere war dann Berlin. Hier promovierte ich an der Hochschule für Ökonomie in Karlshorst (HfÖ) Kurioser Weise verteidigte ich meine Doktorarbeit 1989 unter dem Titel „Berücksichtigung der Wirkungen des Zufalls in der Wirtschaft“.

Aus meiner Sicht gibt es ja aber sonst im Leben kein Zufälle, sondern es geschehen viele Dinge, die man sich nicht erklären kann. Vielleicht bin ich aber ein sehr strukturiert denkender Mensch und so ist es nicht verwunderlich, dass ich dann an der HfÖ Mathematik Dozent wurde (bis 1993). Das ist nun fast 30 Jahre her. Aber mit meinen ehemaligen Studentinnen und Studenten bin ich noch heute in Kontakt. Verbunden zu sein mit Menschen, ist eine wichtige Lebensmaxime, der ich immer treu geblieben bin.

Mein Herz habe ich aber dann in Wildau verloren, als ich an die Technische Hochschule Wildau (THWi) als Professor für Produktionswirtschaft/Informatik berufen wurde. Natürlich habe ich mich hier auch verliebt, aber ich bin ein Mensch, der im Heute und im Jetzt lebt. Heute bin ich seit fast 7 Jahren mit meiner zauberhaften Gattin Aleksandra verheiratet. Ich habe zwei Kinder und drei Enkelkinder. Da ist immer was los. Meine Familie ist für mich die Nummer 1. Und was in einer Familie wichtig ist, das gilt auch im beruflichen Leben: Anerkennung, Wertschätzung, Dankbarkeit … sind Schlüssel für mehr Freude am Leben. Und gerade im Beruf sollten die Menschen Freude empfinden und gern zur Arbeit gehen.

Jedenfalls muss ich da etwas richtig gemacht haben, denn immerhin war ich 18 Jahre lang Präsident der TH Wildau. (1999-2017). In meiner Zeit als Präsident hat sich die Hochschule grundlegend verändert und sie bekam ihr heutiges Gesicht. Wir konnten zahlreiche Gebäude sanieren, neue bauen und auch die Bibliothek entstand. Die Bedingungen für die Studierenden haben sich ständig verbessert. Heute ist die TH Wildau nicht nur ein Wissenschaftsstandort, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor für die Region und das gesamte Land Brandenburg. Ich freue mich sehr, dass ich dazu beitragen konnte. Sehr gern wäre ich noch eine weitere Wahlperiode Präsident der TH Wildau geblieben. In der Demokratie muss man es jedoch auch aushalten können, wenn man die Mehrheit nicht erreicht.

Aber ich gehöre zu den Menschen, die sich gerne neuen Herausforderungen stellen. Und so habe ich das Angebot der Deutsch-Kasachischen Universität Almaty angenommen und bin zwei Jahre in Kasachstan tätig gewesen.

Nach meiner Rückkehr 2020 erlebte ich meine Stadt Wildau in einem Zustand des Stillstands.

Auch spürte ich, dass die Stimmung in der Stadt nicht mehr dem „Wir -Gefühl“ entsprach, das so lange für den sogenannten „Wildauer Weg“ symbolisch war.

Das hat mich irgendwie traurig und auch ein wenig wütend gemacht. Deshalb wurde ich Gründungsmitglied der Bürgerinitiative „Für Demokratie und Transparenz in Wildau“ (BiW).

Ich bin dankbar, dass ich als Unterstützer der Initiative beitragen konnte, dass verschiedene Probleme, die sich in der Stadt entwickelt hatten, an die Öffentlichkeit kamen. Darüber gab es viele Diskussionen im gesamten vergangenen Jahr. Ein Bürgerbegehren wurde von der BiW auf den Weg gebracht, dann gab es den Bürgerentscheid am 3. April 2022. Und nun stehen Neuwahlen vor der Tür am 28. August 2022.

An dieser Stelle darf ich aufrichtig sagen, dass ich nie vorhatte, Bürgermeister von Wildau zu werden. Jedoch erlebte ich bei den vielen Gesprächen mit den Menschen auf den Straßen und Plätzen von Wildau ein großes Bedürfnis nach Veränderung und ich spürte eine Sehnsucht, dass sich die Menschen für das höchste Amt der Stadt eine Vertrauensperson wünschen, die unser schönes „WILDAU einen“ kann. Die Spaltung in der Stadt muss überwunden werden durch ein –

Miteinander – Füreinander – Für Wildau!

Deshalb habe ich mich entschlossen, am 28. August 2022 bei der Wahl zum Bürgermeister, zur Bürgermeisterin von Wildau als Kandidat anzutreten.

An dieser Stelle kann ich aus tiefstem Herzen sagen, dass ich sehr gern Ihr Bürgermeister des Vertrauens werden möchte. Ich bitte Sie darum, am 28. August 2022 zur Wahl zu gehen, oder die Möglichkeiten der Briefwahl zu nutzen und Ihre Stimme für mich abzugeben.

Bitte schenken Sie mir Ihr Vertrauen. Ich verspreche Ihnen, UNSERE schöne Stadt Wildau, durch eine bürgernahe und transparente Politik, wieder zurückzubringen auf den „Wildauer Weg“.

Ihr László Ungvari

Danke für IHR Vertrauen